Gewässer in Balance.
Für gesunde Menschen, resiliente Regionen und eine lebenswerte Zukunft.
Ein See ist ein Lebensraum. Ein Fluss verbindet Landschaften. Ein Feuchtgebiet hält Wasser zurück. Gemeinsam sind sie Teil der Kreisläufe, die unser Leben ermöglichen.
Unser Trinkwasser, unsere Ernährung, unsere Gesundheit und unsere Wirtschaft hängen von funktionierenden Wasserkreisläufen ab. Für uns liegt darin ein Schlüssel zum langfristigen Fortbestehen der Menschheit: Wir müssen die Systeme verstehen und erhalten, die uns tragen.
Deshalb gibt es e.Ray. Wir entwickeln Technologien, die Gewässer verständlicher machen und Menschen dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
Gewässer reagieren auf den Klimawandel. Zugleich wirken sie selbst auf das Klima. Genau diese Verbindung motiviert uns, genauer hinzusehen.
Niederschlag, Böden, Grundwasser, Flüsse und Seen sind miteinander verbunden. Feuchtgebiete können Wasser zurückhalten und verzögert abgeben. Ihr Schutz hilft, Landschaften widerstandsfähiger zu machen.
In Gewässern wird Kohlenstoff transportiert, umgewandelt und gespeichert. Gleichzeitig können Treibhausgase wie CO₂ und Methan freigesetzt werden. Ihre Klimawirkung hängt von den Bedingungen vor Ort ab.
Wir betrachten den Wasser-Kohlenstoff-Zyklus als zusammenhängendes System. Unser Ziel: erkennen, wo Gewässer aus dem Gleichgewicht geraten und welche Maßnahmen ökologisch und klimatisch sinnvoll sind.
Wissenschaftlicher Hintergrund: UNEP · Gewässer und Ökosysteme / Johnson et al. · Methanemissionen aus Seen
Wasser kennt keine Gemeindegrenzen. Was an einem Zufluss passiert, kann einen ganzen See verändern. Was im Oberlauf zurückgehalten wird, kann flussabwärts entlasten.
Darum beginnt unsere Arbeit am konkreten Gewässer – und behält das gesamte Einzugsgebiet im Blick. Wenn lokales Wissen geteilt und gute Lösungen übertragen werden, wächst daraus Wirkung in der Fläche.
Veränderungen früher erkennen. Ursachen besser verstehen. Maßnahmen gezielter vorbereiten.
Zuflüsse, Wasserrückhalt und Nutzung gemeinsam betrachten. Entscheidungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg unterstützen.
Erfahrungen und Daten nutzbar machen. Gemeinsam lernen, was funktioniert – und unter welchen Bedingungen.
Wir verbinden Messungen, Daten und Fachwissen, damit aus einem besseren Verständnis bessere Entscheidungen werden.
Mit WAMO machen wir Entwicklungen direkt im Gewässer sichtbar. Wir führen Messdaten und weitere Informationsquellen zusammen und entwickeln darauf aufbauend unsere Wasserintelligenz weiter.
Als Daten- und Evaluierungspartner arbeiten wir mit Kommunen, Behörden, Forschung und Gewässerverantwortlichen. Ihr Wissen vor Ort ist dabei genauso wichtig wie unsere Technologie.
Unsere Vision ist eine offene Gemeinschaft, die Wissen über Gewässer teilt und gemeinsam lernt. Denn dauerhaft in Balance halten können wir sie nur zusammen.
Elektronik, Mechanik, Auswertung und Software entstehen im eigenen Haus – kurze Wege zwischen Idee, Werkbank und erstem Testlauf.
Neue Ideen bewähren sich im echten Gewässer, bevor sie ausgeliefert werden. Was einen Winter im See übersteht, hält auch andernorts.
Die Satellitenseite kommt aus dem ESA-Inkubator in Darmstadt, die Fragestellung aus der Limnologie. Beides zusammenzudenken ist unser Ansatz.
Rumpf, Deck, Energieversorgung und Sensorik entstehen in der eigenen Werkstatt in Darmstadt – vom Prototyp bis zur Kleinserie. Das hält die Wege kurz: Wer eine Station baut, betreut sie später auch im Gewässer.
Wir verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit Verantwortung, Zusammenarbeit und Menschlichkeit.
Für gesunde Menschen, resiliente Regionen und eine lebenswerte Zukunft.
e.Ray verbindet eigene Messungen mit Satellitendaten, öffentlichen Bestandsdaten und limnologischen Gutachten zu einem gemeinsamen Gewässerbild. Daraus entsteht Wasserintelligenz, die Kommunen, Behörden und Betreiber befähigt, Risiken früh zu erkennen, fundiert zu entscheiden und Gewässer langfristig in Balance zu halten.
Gesunde Gewässer sind die Grundlage allen Lebens. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die Natur schützen und Menschen langfristig Sicherheit geben.
Wir arbeiten datenbasiert, transparent und nachvollziehbar. Erkenntnisse, Unsicherheiten und Grenzen kommunizieren wir offen.
Technologie ist für uns kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass sie messbare ökologische und gesellschaftliche Verbesserungen bewirkt.
Nachhaltige Veränderung entsteht gemeinsam. Wir begegnen Kommunen, Wissenschaft, Unternehmen, Verbänden und Menschen vor Ort als Partner.
Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Kulturen machen uns stärker. Wir schaffen ein Umfeld, das von Respekt, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.
Wir denken voraus, hinterfragen bestehende Lösungen und bringen neue Ideen in die Anwendung – pragmatisch, lernbereit und mit Ausdauer.
Die wichtigsten Wendepunkte vom Energie-Startup zum Wasser-Intelligence-Unternehmen.
Vollausbau des Smart-City-Modellprojekts „meer.zukunft.seen“ über zwei Landkreise; Start des ESA-Demonstrationsprojekts SWIM, das Satellitendaten und WAMO-Messungen zusammenführt.
Erfolgreiche digitale Finanzierungsrunde, erste WAMO-Station „Augustus“ im Tollensesee, RoSyRe-Projekt in Hessen; Einstieg als Partner im Horizon-Europe-Konsortium SWIM Extensions (EUSPA).
Industrie-Partnerschaft mit Badger Meter / s::can; Start der ESA-Machbarkeitsstudie SWIM, die e.Ray gemeinsam mit Rayner Software als Projektpartner bearbeitet.
Heimstadt-Pilot – kontinuierliches Monitoring im urbanen Gewässersystem als Blaupause für Kommunen.
Globaler Gesamtsieger und Hessen-Sieger der Galileo Masters Awards.
MYRAY-Auslieferungen nach Uganda, Welt-Wassertag-Initiativen, Politik-Besuche in Darmstadt.
Auftrag für den Klimadienst „Rain-Belt-River-Nexus“ – die erste kommerzielle Brücke zwischen Satelliten und Flüssen.
Im Projekt „Energie und Management von Flüssen“ entsteht das Konzept einer schwimmenden Messplattform.
Erste mobile Solar-Systeme im Einsatz – die Hardware-DNA, die später in WAMO einfließt.
Aufnahme ins europäische Klima-Innovations-Netzwerk und in den ESA Business Incubator Darmstadt.
e.Ray entstand 2015 in Darmstadt mit einer einfachen Frage: Wie lassen sich nachhaltige Energiesysteme dort betreiben, wo das Stromnetz dünn ist? Der erste Förderschritt kam vom Climate-KIC; kurz darauf wurden wir in den ESA Business Incubator Darmstadt aufgenommen. In diesen Jahren bauten wir Solar-Microgrids, Mobile-Kraftwerke und das tragbare MYRAY-System.
2017 kam die entscheidende Wendung: Im Forschungsprojekt EMOR – Energie und Management von Flüssen erkannten wir, dass das größere Problem nicht die Energie war, sondern die Datenlücke über den Zustand unserer Gewässer. Aus dem Energie-Startup wurde ein Wassermonitoring-Unternehmen. 2018 wurden wir ESA Prime Contractor für den Klimadienst Rain-Belt-River-Nexus – die erste kommerzielle Brücke zwischen Satelliten und Flüssen.
2021 holten wir den Hessen-Sieg und den globalen Gesamtpreis bei den Galileo Masters Awards. Es folgten der lokale Pilot „Schlaues Wasser Darmstadt“, die Industrie-Partnerschaft mit s::can / Badger Meter und der Launch unserer satellitenbasierten Plattform SWIM.
Heute laufen WAMO-Stationen in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Smart-City-Modellprojekt „meer.zukunft.seen“ gingen 21 weitere Stationen in Betrieb. Die Idee von 2015 ist geblieben – die Technologie und die Antwort haben sich weiterentwickelt: Wasser ist die Aufgabe, Daten sind die Methode, Kontinuität der Hebel. Und aus der Monitoring-Erfahrung wächst der nächste Schritt: Gewässer nicht nur verstehen, sondern bei Bedarf aktiv unterstützen.












Wir wachsen entlang konkreter Projekte. Werkstudent:innen-Plätze, Praktika und Festanstellungen – auch initiativ. Standort Darmstadt, Halle R.
WRRL-Bewertung von Fließgewässern und Seen, GIS-Analysen, Kohlenstoffbilanzen – und die fachliche Vertretung gegenüber Behörden, Verbänden und Gremien.
Entwicklung von Messbooten und Werkstattleitung. Prototypenbau, Festigkeitsanalysen, Anleitung von Praktikant:innen, Test-Stände bauen – Werkstatt-Drehscheibe für unsere WAMO-Plattform.
Storytelling für Gewässerschutz: Strategie, Content für Instagram / LinkedIn / YouTube, Analytics, Community. Adobe Creative Suite, Lust auf Impact-Themen.
Schicken Sie uns Lebenslauf, Portfolio oder zwei Sätze über das Gewässer-Thema, das Sie umtreibt. Wir lesen alles.
Für die Menschen, die heute von ihnen leben. Und für alle, die nach uns kommen.