20 %
der europäischen Landfläche sind jährlich von Wasserstress betroffen, dazu 30 Prozent der Bevölkerung. Der Klimawandel verschärft die Knappheit weiter.
Horizon Europe Space Programme · fünf Partner · technische Koordination bei e.Ray
Die Europäische Umweltagentur hat den Zustand der europäischen Gewässer 2024 zusammengetragen. Die Befunde daraus umreißen, warum das Projekt existiert.
20 %
der europäischen Landfläche sind jährlich von Wasserstress betroffen, dazu 30 Prozent der Bevölkerung. Der Klimawandel verschärft die Knappheit weiter.
37 %
der Oberflächengewässer erreichen einen guten ökologischen Zustand. Nur 29 Prozent erfüllen die chemischen Standards.
Hochwasser
tritt häufiger und intensiver auf – mit Folgen für Ökosysteme und für die Trinkwasserversorgung.
Besonders empfindlich sind stehende Gewässer – Seen, Feuchtgebiete und Stauseen. Sie speichern Kohlenstoff, dienen als Wasserspeicher und tragen Lebensräume, reagieren aber deutlich langsamer auf Gegenmaßnahmen als Fließgewässer.
Wasserqualität und Wasserstände laufend erfassen, um auf Blaualgen, Verschmutzung und kritische Pegelveränderungen früher reagieren zu können.
Aus den Daten Bewirtschaftungsstrategien ableiten, die auf Beobachtung beruhen statt auf Erfahrungswerten.
Lösungen entwickeln, die auch in wasserarmen Regionen in Europa und weltweit tragen.
Gemeinschaften unterstützen, die von Wasserknappheit und Umweltbelastungen besonders betroffen sind.
Das Vorhaben wurde im Horizon Europe Space Programme gefördert. Die administrative Koordination lag bei O.M. Offshore Monitoring, die technische bei e.Ray.
Weniger Wasser verbrauchen, Feuchtgebiete zurückholen, besser messen. Die EEA nennt alle drei – am dritten arbeiten wir.
SWIM ist die Plattform, SWIM Extensions war das europäische Forschungsvorhaben daran, und das ESA-Demonstrationsprojekt ist der laufende Praxistest im deutschen Betrieb. Wer wissen will, was die Software heute kann, findet es auf der Produktseite.