100 % autark
Zwei Solarmodule und Batterie an Bord, Status von Modulen und Batterie jederzeit abrufbar. Kein Stromanschluss, kein Kabel, kein Genehmigungsverfahren.
WAMO 220 bringt professionelle Gewässermessung auch an schwer zugängliche Standorte. Die kompakte Plattform arbeitet solarbetrieben, benötigt keinen festen Stromanschluss und überträgt die Messdaten direkt zur Auswertung.
Die WAMO 220 ist die kompakte Messstation für Seen, Flüsse und Speicherbecken: verankert dort, wo Messwerte gebraucht werden, liefert sie ab dem ersten Tag Daten – ohne Stromanschluss, ohne Tiefbau. Ihr größter Einsatz läuft in der Mecklenburgischen Seenplatte, wo 21 Stationen im Dauerbetrieb messen.
Anderthalb Minuten ohne Sprecherstimme. Der Film zeigt die WAMO auf dem Wasser.
Zwei Solarmodule und Batterie an Bord, Status von Modulen und Batterie jederzeit abrufbar. Kein Stromanschluss, kein Kabel, kein Genehmigungsverfahren.
Stündliche Messzyklen, Daten direkt in SWIM. Erste Anzeichen einer Algenblüte werden in Stunden erkannt – nicht in Wochen wie bei Stichproben.
Schwimmt oben auf – misst auch bei Hochwasser, wo stationäre Pegel längst versagen. Keine Messhöhen-Begrenzung. Vandalismussicher konstruiert.
Die Station spricht direkt mit dem Mobilgerät oder der Auswertung, per WLAN oder GSM/LTE. Sonden hängen über Modbus und SDI-12 am Bord-Bus, ein Datenlogger mit 8 GB hält die Messreihen vor.
Pegel-Ableitung aus Galileo- und GPS-Distanzen – bis zu 2 cm genau, ohne Druckmesser, ohne Uferpegel. Pythagoras macht den Rest. Live-Demo auf der WAMO-Übersicht.
Sondenstränge in mehreren Wassertiefen erfassen die thermische Schichtung und Sauerstoffprofile – entscheidend für Eutrophierungs-Frühwarnung.
Multiparameter-Sensorik in vier Domänen – Wassergüte, Hydrologie, Wetter, Bio-Optik. Klick auf einen Sensor öffnet den Detail-Text.
Der Sensorstrang hängt mittig zwischen den Pontons unter der Station und misst dort, wo das Gewässer lebt – nicht an der Oberfläche. Die Sonde sitzt in einer geschützten Halterung, bleibt für Wartung und Kalibrierung von oben erreichbar und lässt sich auf mehrere Wassertiefen erweitern.
Auszug aus dem aktuellen Datenblatt. Vollständige Spec-Tabelle und Konfigurationsoptionen werden auf Anfrage geliefert.
| Aufbau | Zwei seitliche Pontons, flaches Solardach, zentraler Sensorstrang · 2,3 × 1,5 × 0,9 m · 90 kg |
|---|---|
| Solar / Akku | 2× PV-Solarmodul 110 Wp (220 Wp gesamt), 3,8–24 V DC · Batterie 50 Ah · Status der Module (Temperatur, Spannung, Strom) und der Batterie abrufbar |
| Sondenkompatibilität | Herstelleroffen – z. B. spectro::lyser oder oxi::lyser von s::can, Messsonden von Endress+Hauser · erweiterbar, z. B. vertikaler Sondenlift für mehrere Wassertiefen · automatisierte Sensorreinigung |
| Standardparameter | Temperatur · Sauerstoff · Trübung · Farbe · TOC · DOC · BSB · CSB · Nitrat (NO₃-N) · UV254 · Chlorophyll-a · spektrale Fingerprints · Wasserstand per GNSS · weitere je nach Sondenkonfiguration |
| Kommunikation | WLAN · GSM/LTE · Modbus und SDI-12 (Bord-Bus) · Datenlogger 8 GB |
| Pegel-Genauigkeit | bis zu ±2 cm via GNSS-Distanzberechnung (Galileo + GPS, RTK-Baseline zur Basisstation) |
| Messzyklus | Standardmäßig stündlich · konfigurierbar von 5 min bis 24 h |
| Datenschnittstelle | SWIM (Default) · API-Export (REST/JSON) · GIS-Layer (GeoJSON, Shapefile, CSV) |
Im Smart-City-Modellprojekt „meer.zukunft.seen“ läuft WAMO 220 in 21 Seen der Mecklenburgischen Seenplatte und im Landkreis Vorpommern-Greifswald – vom Tollensesee bis zum Reitbahnsee. Jede Station liefert kontinuierlich Wasserqualitäts- und Pegeldaten an die kommunalen Leitstellen.
Eine Modellfamilie, zwei Aufgaben. WAMO 220 ist die kompakte Station für Oberflächengewässer. WAMO 600 ist der Vertikalprofiler für Talsperren, Tiefseen und Trinkwasserreservoire: bis 100 m Tiefe, mit automatischer Probenahme.
Wir analysieren Ihren Standort, schlagen die passende Sondenkonfiguration vor und liefern eine Pilotstation für eine Saison – inklusive SWIM-Anbindung.