Überblick

Die WAMO 220 ist die kompakte Messstation für Seen, Flüsse und Speicherbecken: verankert dort, wo Messwerte gebraucht werden, liefert sie ab dem ersten Tag Daten – ohne Stromanschluss, ohne Tiefbau. Ihr größter Einsatz läuft in der Mecklenburgischen Seenplatte, wo 21 Stationen im Dauerbetrieb messen.

Im Realbetrieb

Was die Stationen im Dauerbetrieb liefern.

21Stationen in MV
2024seit Betriebsstart
99,7 %Verfügbarkeit im Monatsmittel
60 minStandard-Messzyklus
Kurzfilm

Autark, verankert, ganzjährig.

Anderthalb Minuten ohne Sprecherstimme. Der Film zeigt die WAMO auf dem Wasser.

e.Ray Europa, Juni 2024Erst beim Klick lädt das Video von YouTube. Dabei werden Daten an Google übertragen. Datenschutz
Was die Plattform kann

Sechs technische Eckpfeiler.

100 % autark

Zwei Solarmodule und Batterie an Bord, Status von Modulen und Batterie jederzeit abrufbar. Kein Stromanschluss, kein Kabel, kein Genehmigungsverfahren.

Echtzeit-Monitoring

Stündliche Messzyklen, Daten direkt in SWIM. Erste Anzeichen einer Algenblüte werden in Stunden erkannt – nicht in Wochen wie bei Stichproben.

Extremwetter-tauglich

Schwimmt oben auf – misst auch bei Hochwasser, wo stationäre Pegel längst versagen. Keine Messhöhen-Begrenzung. Vandalismussicher konstruiert.

Direkte Datenübertragung

Die Station spricht direkt mit dem Mobilgerät oder der Auswertung, per WLAN oder GSM/LTE. Sonden hängen über Modbus und SDI-12 am Bord-Bus, ein Datenlogger mit 8 GB hält die Messreihen vor.

GNSS-Pegelmessung

Pegel-Ableitung aus Galileo- und GPS-Distanzen – bis zu 2 cm genau, ohne Druckmesser, ohne Uferpegel. Pythagoras macht den Rest. Live-Demo auf der WAMO-Übersicht.

Multi-Tiefen-Messung

Sondenstränge in mehreren Wassertiefen erfassen die thermische Schichtung und Sauerstoffprofile – entscheidend für Eutrophierungs-Frühwarnung.

Sensorik

Was eine WAMO 220 alles misst.

Multiparameter-Sensorik in vier Domänen – Wassergüte, Hydrologie, Wetter, Bio-Optik. Klick auf einen Sensor öffnet den Detail-Text.

WAMO 220 Sensor-Plattform, freigestellt

Wassergüte

Hydrologie

Wetter

Bio-Optik

Im Wasserkörper

Wo die Sonde tatsächlich hängt.

Der Sensorstrang hängt mittig zwischen den Pontons unter der Station und misst dort, wo das Gewässer lebt – nicht an der Oberfläche. Die Sonde sitzt in einer geschützten Halterung, bleibt für Wartung und Kalibrierung von oben erreichbar und lässt sich auf mehrere Wassertiefen erweitern.

Schnittdarstellung der WAMO-Station: über Wasser das Solardach, darunter die an einem Kabel hängende Messsonde im Wasserkörper
Über und unter Wasser
Nahaufnahme einer Messsonde in ihrer Halterung am Rahmen der WAMO-Station
Sonde in der Halterung
Technisches Datenblatt

Spezifikationen WAMO 220.

Auszug aus dem aktuellen Datenblatt. Vollständige Spec-Tabelle und Konfigurationsoptionen werden auf Anfrage geliefert.

Aufbau Zwei seitliche Pontons, flaches Solardach, zentraler Sensorstrang · 2,3 × 1,5 × 0,9 m · 90 kg
Solar / Akku 2× PV-Solarmodul 110 Wp (220 Wp gesamt), 3,8–24 V DC · Batterie 50 Ah · Status der Module (Temperatur, Spannung, Strom) und der Batterie abrufbar
Sondenkompatibilität Herstelleroffen – z. B. spectro::lyser oder oxi::lyser von s::can, Messsonden von Endress+Hauser · erweiterbar, z. B. vertikaler Sondenlift für mehrere Wassertiefen · automatisierte Sensorreinigung
Standardparameter Temperatur · Sauerstoff · Trübung · Farbe · TOC · DOC · BSB · CSB · Nitrat (NO₃-N) · UV254 · Chlorophyll-a · spektrale Fingerprints · Wasserstand per GNSS · weitere je nach Sondenkonfiguration
Kommunikation WLAN · GSM/LTE · Modbus und SDI-12 (Bord-Bus) · Datenlogger 8 GB
Pegel-Genauigkeit bis zu ±2 cm via GNSS-Distanzberechnung (Galileo + GPS, RTK-Baseline zur Basisstation)
Messzyklus Standardmäßig stündlich · konfigurierbar von 5 min bis 24 h
Datenschnittstelle SWIM (Default) · API-Export (REST/JSON) · GIS-Layer (GeoJSON, Shapefile, CSV)

Datenblatt herunterladen

Reference Case

21 Stationen · zwei Landkreise · ein Modellprojekt.

Im Smart-City-Modellprojekt „meer.zukunft.seen“ läuft WAMO 220 in 21 Seen der Mecklenburgischen Seenplatte und im Landkreis Vorpommern-Greifswald – vom Tollensesee bis zum Reitbahnsee. Jede Station liefert kontinuierlich Wasserqualitäts- und Pegeldaten an die kommunalen Leitstellen.

Mehr zum Mecklenburg-Projekt
Modellfamilie

Zwei Stationen, zwei Einsatzorte.

Eine Modellfamilie, zwei Aufgaben. WAMO 220 ist die kompakte Station für Oberflächengewässer. WAMO 600 ist der Vertikalprofiler für Talsperren, Tiefseen und Trinkwasserreservoire: bis 100 m Tiefe, mit automatischer Probenahme.

WAMO 600 und WAMO 220 als Renderings nebeneinander im Größenvergleich
Nächster Schritt

Eine WAMO 220 für Ihr Gewässer.

Wir analysieren Ihren Standort, schlagen die passende Sondenkonfiguration vor und liefern eine Pilotstation für eine Saison – inklusive SWIM-Anbindung.

Demo anfragen Datenblatt herunterladen