Copernicus Sentinel-2
Multispektrale Satellitenszenen liefern die Fläche: Ausdehnung, Trübung und Algen-Hinweise auch dort, wo keine Station liegt.
Demonstrationsprojekt · e.Ray als Hauptauftragnehmer · laufend
Wasserqualität wird vielerorts über manuelle Probenahmen bewertet, typischerweise im Vier-Wochen-Rhythmus. Zwischen zwei Terminen bleibt der Zustand eines Gewässers unbeobachtet – und genau dort entstehen Algenblüten, Sauerstoffeinbrüche und Belastungsspitzen.
SWIM setzt an dieser Lücke an: kontinuierliche, nahezu echtzeitnahe Information über Oberflächengewässer statt einer Momentaufnahme im Monatstakt. Ein Schwerpunkt liegt auf der frühen Erkennung schädlicher Algenblüten.
Multispektrale Satellitenszenen liefern die Fläche: Ausdehnung, Trübung und Algen-Hinweise auch dort, wo keine Station liegt.
Die Stationen im Wasser liefern den kontinuierlichen Punktwert und verankern die Satellitenauswertung an gemessenen Größen.
Aus beidem entsteht die Auswertung, die als Karte, Zeitreihe und Hinweis im Dashboard ankommt.
SWIM ist als Demonstrationsprojekt bei der ESA geführt, e.Ray Europa GmbH ist Hauptauftragnehmer. Projektsteckbrief, Status und Zielsetzung stehen öffentlich in der Projektdatenbank der ESA.
SWIM ist zugleich Produkt und Projektname. Als Plattform steht die Software auf der Produktseite, als europäisches Forschungsvorhaben läuft sie unter SWIM Extensions weiter.