Handlungsfeld

Hochwasser & Niedrigwasser

Im Ereignisfall zählt, wie schnell ein Pegelstand bei der Einsatzleitung ankommt. In Trockenphasen zählt, ob überhaupt jemand den Verlauf mitgeschrieben hat. Dieselbe Station leistet beides: Wir führen vorhandene Quellen mit eigenen Messungen zusammen und protokollieren zu jedem Alarm, wer ihn wann erhalten hat.

Das Problem

Zwei Extreme, eine Messreihe. Wir führen vorhandene Pegel mit eigenen Messungen zusammen – für den Ereignisfall in Stunden und für Trockenphasen über Monate.

01

Pegel- und Messdaten liegen verstreut bei verschiedenen Stellen – kein gemeinsames Bild.

02

Hochwasser kommt in Stunden, Trockenheit über Wochen. Ohne durchgehende Messreihe ist weder das eine rechtzeitig noch das andere belegbar.

03

Im Ereignisfall fehlt die nachvollziehbare Dokumentation für Aufsicht und Nachbereitung.

Klartext

Was wir nicht versprechen.

Wir sagen kein Hochwasser vorher und ersetzen keine amtliche Warnung. Die Vorhersage liegt bei den Hochwasserzentralen der Länder und beim Deutschen Wetterdienst, die Entscheidung über Alarmierung, Sperrung oder Räumung bei der zuständigen Behörde.

Was wir Ihnen zusagen, ist enger und dafür belastbar: Die Messung läuft weiter, wenn Netze ausfallen. Der Messwert erreicht Ihre Einsatzleitung über mehr als einen Weg. Und jeder Alarm ist mit Auslöser, Uhrzeit, Empfänger:in und Quittierung dokumentiert, auch Monate später noch.

Unsere Aufgabe liegt vor der Entscheidung: messen, Daten verfügbar halten, Quellen zusammenführen und ein belastbares Lagebild bereitstellen.

Robust by Design

Daten kommen an – auch wenn ein Netz ausfällt.

Überschwemmungen gehören weltweit zu den am häufigsten registrierten Naturkatastrophen. Genau dann, wenn Pegel und Lagebild am dringendsten gebraucht werden, fallen oft Strom- und Mobilfunknetze aus. Deshalb ist jede WAMO-Station auf Redundanz ausgelegt.

3 unabhängige Übertragungswege

LoRaWAN, LTE und Satellit (Iridium/Inmarsat) – die Station wählt den Weg nach Verfügbarkeit.

WAMO-Spezifikation
bis ±2 cm GNSS-Pegelgenauigkeit

Pegel an Schlüsselstellen wie Hochwasser-Rückhaltebecken, unter guten Bedingungen bis auf 2 cm genau – ohne Ufer-Bezugspunkt, schwarzfallsicher.

WAMO-Spezifikation
Autark Solar + Batterie + Resilienz Hub

Messung und Meldeweg laufen weiter, wenn Netze zusammenbrechen – der Resilienz Hub hält die Kommunikation lokal verfügbar.

WAMO · Resilienz Hub
Die Lösung

Ein Lagebild für beide Richtungen

WAMO-Messwerte vor Ort, vorhandene Pegel- und Wetterquellen und SWIM-Flächendaten laufen in einem Bild zusammen. Im Ereignisfall erreichen rollenbasierte Alarme die richtigen Personen, lückenlos dokumentiert. In Trockenphasen zählt dieselbe Messreihe als Verlauf, mit dem sich Entwicklungen über Monate belegen lassen.

1

Erfassen

Sensorik und vorhandene Quellen werden zu einer Sicht zusammengeführt.

2

Verdichten

Eine geprüfte Gesamtsicht mit Verlauf und Replay-Funktion.

3

Alarmieren

Rollenbasierte, protokollierte Benachrichtigung der richtigen Stellen.

Anwendungsfälle

Dieselbe Station, beide Richtungen.

Hochwasser & Rückhaltebecken

Genaue Pegel an Schlüsselstellen wie Rückhaltebecken verschaffen im Ereignisfall den Überblick – bevor die Lage unübersichtlich wird.

Stromausfall & Blackout

Kommunikation für den Katastrophenfall braucht höchstmögliche Verfügbarkeit: Solar- und Batteriebetrieb halten Messung und Meldewege am Laufen.

Löschwasser in der Fläche

Der Wasserstand von Löschwasserteichen in schwer erreichbaren Gebieten spart im Brandfall kostbare Zeit – gemessen statt geschätzt.

Niedrigwasser & Trockenphasen

Sinkende Wasserstände sind kein Ereignis, sondern ein Verlauf über Wochen. Die durchgehende Messreihe zeigt, wann aus einem trockenen Sommer ein Bewirtschaftungsproblem wird.

Entnahmen & Wasserrechte

Beschränkungen der Wasserentnahme brauchen eine belegbare Grundlage. Gemessene Pegelverläufe machen die Anordnung nachvollziehbar – und ihre Aufhebung ebenso.

Abfluss & Einzugsgebiet

Ein einzelner Pegel erklärt kein Gewässersystem. Mehrere Stationen im Einzugsgebiet zeigen, ob eine Veränderung lokal ist oder das ganze System betrifft.

FAQ

Häufige Fragen

Lassen sich bestehende Pegel einbinden?

Ja. Vorhandene Pegel- und Wetterquellen laufen in derselben Ansicht wie die WAMO- und SWIM-Werte.

Funktioniert das auch bei Netzausfall?

Die Basisstation arbeitet autark und hält die Verbindung, auch wenn lokale Netze ausfallen.

Sind die Alarme dokumentiert?

Zu jedem Alarm werden Auslöser, Uhrzeit, Empfänger und Quittierung festgehalten.

Bringt eine Station auch etwas, wenn gerade kein Hochwasser ist?

Ja. Dieselbe Pegelmessung zeigt fallende Wasserstände über Wochen und Monate. Für Entnahmebeschränkungen, Speicherbewirtschaftung und Gewässerunterhaltung ist der Verlauf entscheidend, nicht der Einzelwert.

Alle Fragen im FAQ →

Warum ohne Risiko

Die sichere Wahl für die öffentliche Hand.

DSGVO & EU-HostingDaten in der EU, keine Drittland-Transfers, lokal gehostet.
Dokumentiert & nachvollziehbarLückenlose Aufzeichnung und Exporte, die vor Gremium und Aufsicht Bestand haben.
Autark & resilientSolar-Betrieb und Resilienz-Knoten – läuft auch, wenn Netze ausfallen.
FördertauglichStandardisierte Exporte und Lineage für Förder- und WRRL-Reporting.
Ihr nächster Schritt

Sehen Sie Ihr Gewässer aus allen Perspektiven.