Vertikalprofile bis 100 m
Eine motorisierte Seilwinde mit Tiefenencoder fährt das gegengewichtete Sondenpaket durch die gesamte Wassersäule. Tiefenstufen, Profilzyklen und Haltepunkte sind frei programmierbar.
Wo die WAMO 220 als kompakte Station für Oberflächengewässer ankert, übernimmt die 600 tiefe Standgewässer: In-situ-Messung und automatische Probenahme aus derselben Schicht, bis 100 m Tiefe.
Eine motorisierte Seilwinde mit Tiefenencoder fährt das gegengewichtete Sondenpaket durch die gesamte Wassersäule. Tiefenstufen, Profilzyklen und Haltepunkte sind frei programmierbar.
Sprungschicht-Dynamik, Sauerstoff im Hypolimnion und Phosphat-Rücklösung aus dem Sediment: die Vorgänge, die über die Bewirtschaftung von Trinkwassertalsperren und Stauseen entscheiden, werden hochauflösend erfasst.
Der integrierte Probennehmer zieht tiefengesteuerte Schöpfproben aus exakt der Wasserschicht, in der die Sonde misst. Sondenwerte lassen sich so gegen amtliche Laboranalytik verifizieren.
Konfigurierbar für Phosphat (PO₄) samt vertikaler Rücklösung, optional Ammonium, Nitrat und weitere Nährstoffparameter. Chlorophyll- und Phycocyanin-Profile als Grundlage für die Frühwarnung vor Algenblüten.
Integrierte Kamera zur bildbasierten Trübungsbestimmung, optional Inline-Holographiemikroskop von Holodetect für Partikel- und Mikroorganismen-Erkennung. Automatisierte Sensorreinigung senkt den Wartungsaufwand.
2 × 300 Wp PV-Module und 100 Ah Pufferbatterie für ganzjährigen Betrieb, Telemetrie für Modulstatus und Ladezustand. Schwarzfallsichere GNSS-Pegelmessung ohne Uferinfrastruktur und Bezugspunkt.
In welcher Tiefe die Sprungschicht liegt, wie der Sauerstoff zum Grund hin abnimmt und ob Phosphat aus dem Sediment zurücklöst. Tiefenstufen, Zyklen und Haltepunkte bestimmt der Betreiber.
Die Schöpfprobe stammt aus derselben Schicht und derselben Stunde wie der Sondenwert. Das Labor bestätigt, was die Sonde meldet: die Brücke zwischen kontinuierlicher Sensorik und amtlicher Laboranalytik.
Auszug aus dem aktuellen Datenblatt. Konfigurationsoptionen und Anpassungen auf Anfrage.
| Plattform | Katamaran-Rumpf, ca. 2,5 × 2,0 × 1,5 m · Gesamtgewicht ca. 150 kg (konfigurationsabhängig) · geringer ökologischer Eingriff, ortsflexible Installation |
|---|---|
| Sondenlift | Motorisierte Seilwinde mit Tiefenencoder · Profiltiefe bis 100 m · frei programmierbare Tiefenstufen und Messzyklen · gegengewichtetes Sondenpaket für stabile Lotrechte |
| Sonden und Parameter | Kompatibel mit Sonden von s::can, Endress+Hauser und bbe moldaenke · Temperatur, Sauerstoff, Leitfähigkeit, pH, Trübung, Chlorophyll-a, Phycocyanin, Nitrat, DOC, UV254, Spektral-Fingerprints · Ammonium und weitere Nährstoffparameter optional |
| Probenahme und Optik | Integrierter automatischer Probennehmer für tiefengesteuerte Schöpfproben · Kamera zur bildbasierten Trübungsbestimmung · optional Inline-Holographiemikroskop (Holodetect) · automatisierte Sensorreinigung |
| Energieversorgung | 2 × 300 Wp PV-Module (600 Wp gesamt) · Pufferbatterie 100 Ah für ganzjährigen autarken Betrieb · Telemetrie: Modulstatus, Spannung, Strom, Ladezustand |
| Datenerfassung und Kommunikation | Onboard-Datenlogger 8 GB · WLAN sowie GSM/LTE · Modbus und SDI-12 für die Sensor-Integration · optional Anbindung an SWIM |
| Navigation und Pegel | Doppel-GNSS (Galileo / GPS) für Lage und Pegel · schwarzfallsichere GNSS-Pegelmessung ohne Uferinfrastruktur und Bezugspunkt |
Für Oberflächengewässer: WAMO 220, 21× in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz. Für Talsperren, Tiefseen und Trinkwasserreservoire mit Sprungschicht, Hypolimnion und Nährstoffhaushalt: WAMO 600 mit Vertikalprofil bis 100 m und automatischer Probenahme.
Sie haben eine konkrete Monitoring-Aufgabe? Wir analysieren Ihren Standort, schlagen die passende Konfiguration vor und liefern Pilotstation und SWIM-Anbindung als Gesamtpaket.