Zeitverlauf & Trends
Jeder Parameter als Zeitreihe – Tages-, Wochen- und Saisonverläufe auf einen Blick statt einzelner Stichprobenwerte.
Live-Wasserdaten, Zeitverlauf, Export und Karte in einer Oberfläche
Das WAMO Dashboard ist die Auswerteoberfläche des e.Ray-Netzwerks: Jede Station sendet ihre Messwerte direkt in den Browser – am Babenhäuser See laufen so die Messwerte der kompletten Sensorik parallel auf. Zeitverlauf, Export und Karte machen aus Rohdaten ein Lagebild, mit dem sich Entscheidungen begründen lassen.


Ansichten aus dem laufenden Betrieb 2025/2026. Zeitreihen- und Export-Ansichten ergänzen wir nach Freigabe.
Jeder Parameter als Zeitreihe – Tages-, Wochen- und Saisonverläufe auf einen Blick statt einzelner Stichprobenwerte.
Alle Rohdaten als CSV für Berichte, Gutachten und eigene Auswertungen – ohne Umwege.
Alle Stationen auf einer Karte – Status und aktuelle Messwerte je Standort.
Messwerte als API für Drittanbieter-Systeme, z. B. Smart-City-Plattformen.
In Städten, Landkreisen und Behörden liegen heute schon viele Gewässerdaten vor: Messprogramme, Pegel- und Wetterreihen, Satellitenaufnahmen, Fachkataster, biologische Untersuchungen. Woran es selten scheitert, sind die Daten. Häufiger fehlt der Ort, an dem sie zusammenkommen, vergleichbar werden und eine konkrete Frage beantworten.
Wir ersetzen keine bestehenden Systeme. Ihr Fachverfahren, Ihr Kataster und Ihre Messprogramme bleiben, wo sie sind. Wir verbinden die vorhandenen Informationen dort, wo sie gemeinsam mehr wert sind als einzeln.
Messprogramme der Länder, Fachkataster, offene Portale. Sie beschreiben den Rahmen: Einstufung, Vorgeschichte, Bewirtschaftungsziele.
WAMO-Stationen messen kontinuierlich vor Ort. Die Sensorbestückung richtet sich nach der Fragestellung, nicht nach einem festen Paket.
Flächige Auswertungen zeigen Veränderungen über das ganze Gewässer und reichen in Archive zurück, die vor der ersten Station beginnen.
Pegel, Abfluss, Niederschlag, Einzugsgebiet, Gewässerstruktur, Wasserbilanz und Ergebnisse biologischer Untersuchungen ordnen die Messwerte ein.
Amtliche Daten liefern den Kontext: Einstufung, Vorgeschichte, rechtlicher Rahmen. Die eigenen Messungen liefern den aktuellen Zustand im Gewässer. Erst beides zusammen ergibt ein deutlich vollständigeres Bild – eines, das eine Bewertung trägt und eine Maßnahme begründet, statt zwei Datenwelten im Kopf abgleichen zu müssen.
Genetische Verfahren wie eDNA und Metabarcoding könnten Artenlisten aus wenigen Litern Wasser ableiten, wo heute aufwendige Befischungen und Handbestimmungen nötig sind. Bildgebende Verfahren könnten Organismen automatisch erkennen und ihre Entwicklung über Jahre verfolgen. Es geht uns dabei nicht darum, möglichst viele Technologien nebeneinanderzustellen, sondern darum, für die jeweilige Fragestellung die passende Ebene dazuzunehmen.
Status: in Prüfung. eDNA, Metabarcoding und bildgebende Verfahren gehören nicht zum heutigen Leistungsumfang.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir unsere Daten- und Analyseplattform weiter: unterschiedliche Gewässerdaten an einem Ort betrachten, Entwicklungen über längere Zeiträume verfolgen, Informationen schneller für Planung, Bewertung und Gewässermanagement bereitstellen. Einen ersten Einblick in diesen Weg gibt SWIM, unsere satellitengestützte Auswertung mit eigenem Dashboard.
SWIM ansehen →Unsere Vision ist bewusst langfristig: aus vielen einzelnen Datenquellen ein immer besseres Verständnis unserer Gewässer. Nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt.