Warum wir das tun

Wasser ist unsere gemeinsame Lebensgrundlage.

Ein See ist ein Lebensraum. Ein Fluss verbindet Landschaften. Ein Feuchtgebiet hält Wasser zurück. Gemeinsam sind sie Teil der Kreisläufe, die unser Leben ermöglichen.

Unser Trinkwasser, unsere Ernährung, unsere Gesundheit und unsere Wirtschaft hängen von funktionierenden Wasserkreisläufen ab. Für uns liegt darin ein Schlüssel zum langfristigen Fortbestehen der Menschheit: Wir müssen die Systeme verstehen und erhalten, die uns tragen.

Deshalb gibt es e.Ray. Wir entwickeln Technologien, die Gewässer verständlicher machen und Menschen dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.

Ein Fluss durchzieht eine grüne Landschaft – Wasser verbindet Lebensräume.
Ein Gewässer ist immer Teil eines größeren Ganzen.Foto: Ümit Yıldırım / Unsplash
Wasser und Klima

Wer an Wasser denkt,
muss Klima mitdenken.

Gewässer reagieren auf den Klimawandel. Zugleich wirken sie selbst auf das Klima. Genau diese Verbindung motiviert uns, genauer hinzusehen.

Wasserkreislauf

Wasser bewegt Leben.

Niederschlag, Böden, Grundwasser, Flüsse und Seen sind miteinander verbunden. Feuchtgebiete können Wasser zurückhalten und verzögert abgeben. Ihr Schutz hilft, Landschaften widerstandsfähiger zu machen.

Kohlenstoffkreislauf

Gewässer prägen das Klima.

In Gewässern wird Kohlenstoff transportiert, umgewandelt und gespeichert. Gleichzeitig können Treibhausgase wie CO₂ und Methan freigesetzt werden. Ihre Klimawirkung hängt von den Bedingungen vor Ort ab.

Unser Blick

Zusammenhänge verstehen.

Wir betrachten den Wasser-Kohlenstoff-Zyklus als zusammenhängendes System. Unser Ziel: erkennen, wo Gewässer aus dem Gleichgewicht geraten und welche Maßnahmen ökologisch und klimatisch sinnvoll sind.

Wissenschaftlicher Hintergrund: UNEP · Gewässer und Ökosysteme / Johnson et al. · Methanemissionen aus Seen

Vor Ort beginnen

Hier handeln.
Weiter wirken.

Wasser kennt keine Gemeindegrenzen. Was an einem Zufluss passiert, kann einen ganzen See verändern. Was im Oberlauf zurückgehalten wird, kann flussabwärts entlasten.

Darum beginnt unsere Arbeit am konkreten Gewässer – und behält das gesamte Einzugsgebiet im Blick. Wenn lokales Wissen geteilt und gute Lösungen übertragen werden, wächst daraus Wirkung in der Fläche.

  1. 01

    Am Gewässer

    Veränderungen früher erkennen. Ursachen besser verstehen. Maßnahmen gezielter vorbereiten.

  2. 02

    In der Region

    Zuflüsse, Wasserrückhalt und Nutzung gemeinsam betrachten. Entscheidungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg unterstützen.

  3. 03

    Über Grenzen hinweg

    Erfahrungen und Daten nutzbar machen. Gemeinsam lernen, was funktioniert – und unter welchen Bedingungen.

Wie wir arbeiten

Aus Überzeugung wird
Wasserintelligenz.

Wir verbinden Messungen, Daten und Fachwissen, damit aus einem besseren Verständnis bessere Entscheidungen werden.

Mit WAMO machen wir Entwicklungen direkt im Gewässer sichtbar. Wir führen Messdaten und weitere Informationsquellen zusammen und entwickeln darauf aufbauend unsere Wasserintelligenz weiter.

Als Daten- und Evaluierungspartner arbeiten wir mit Kommunen, Behörden, Forschung und Gewässerverantwortlichen. Ihr Wissen vor Ort ist dabei genauso wichtig wie unsere Technologie.

Unsere Vision ist eine offene Gemeinschaft, die Wissen über Gewässer teilt und gemeinsam lernt. Denn dauerhaft in Balance halten können wir sie nur zusammen.

Eigenentwicklung

Vom Einfall zum Prototyp

Elektronik, Mechanik, Auswertung und Software entstehen im eigenen Haus – kurze Wege zwischen Idee, Werkbank und erstem Testlauf.

Erprobung

Erst ins Wasser, dann in Betrieb

Neue Ideen bewähren sich im echten Gewässer, bevor sie ausgeliefert werden. Was einen Winter im See übersteht, hält auch andernorts.

Herkunft

Raumfahrt trifft Gewässerkunde

Die Satellitenseite kommt aus dem ESA-Inkubator in Darmstadt, die Fragestellung aus der Limnologie. Beides zusammenzudenken ist unser Ansatz.

Fertigung

Wir bauen unsere Stationen selbst.

Rumpf, Deck, Energieversorgung und Sensorik entstehen in der eigenen Werkstatt in Darmstadt – vom Prototyp bis zur Kleinserie. Das hält die Wege kurz: Wer eine Station baut, betreut sie später auch im Gewässer.

Montierte WAMO-Decks in der Werkstatthalle
Team bei der Montage in der Werkstatt
Vision, Mission, Werte

Was uns antreibt. Wie wir handeln.

Wir verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit Verantwortung, Zusammenarbeit und Menschlichkeit.

Unsere Vision

Gewässer in Balance.

Für gesunde Menschen, resiliente Regionen und eine lebenswerte Zukunft.

Unsere Mission

Gewässer besser verstehen.

e.Ray verbindet eigene Messungen mit Satellitendaten, öffentlichen Bestandsdaten und limnologischen Gutachten zu einem gemeinsamen Gewässerbild. Daraus entsteht Wasserintelligenz, die Kommunen, Behörden und Betreiber befähigt, Risiken früh zu erkennen, fundiert zu entscheiden und Gewässer langfristig in Balance zu halten.

01

Wasser im Gleichgewicht

Gesunde Gewässer sind die Grundlage allen Lebens. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die Natur schützen und Menschen langfristig Sicherheit geben.

02

Wissenschaftliche Integrität

Wir arbeiten datenbasiert, transparent und nachvollziehbar. Erkenntnisse, Unsicherheiten und Grenzen kommunizieren wir offen.

03

Wirkung mit Verantwortung

Technologie ist für uns kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass sie messbare ökologische und gesellschaftliche Verbesserungen bewirkt.

04

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Nachhaltige Veränderung entsteht gemeinsam. Wir begegnen Kommunen, Wissenschaft, Unternehmen, Verbänden und Menschen vor Ort als Partner.

05

Menschlichkeit und Vielfalt

Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Kulturen machen uns stärker. Wir schaffen ein Umfeld, das von Respekt, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.

06

Mut, Dinge zu verändern

Wir denken voraus, hinterfragen bestehende Lösungen und bringen neue Ideen in die Anwendung – pragmatisch, lernbereit und mit Ausdauer.

Zeitstrahl

Über zehn Jahre e.Ray.

Die wichtigsten Wendepunkte vom Energie-Startup zum Wasser-Intelligence-Unternehmen.

  1. 2025

    21 WAMOs für Mecklenburg

    Vollausbau des Smart-City-Modellprojekts „meer.zukunft.seen“ über zwei Landkreise; Start des ESA-Demonstrationsprojekts SWIM, das Satellitendaten und WAMO-Messungen zusammenführt.

  2. 2024

    Crowdfunding & Tollensesee

    Erfolgreiche digitale Finanzierungsrunde, erste WAMO-Station „Augustus“ im Tollensesee, RoSyRe-Projekt in Hessen; Einstieg als Partner im Horizon-Europe-Konsortium SWIM Extensions (EUSPA).

  3. 2023

    s::can-Partnerschaft & SWIM-Studie

    Industrie-Partnerschaft mit Badger Meter / s::can; Start der ESA-Machbarkeitsstudie SWIM, die e.Ray gemeinsam mit Rayner Software als Projektpartner bearbeitet.

  4. 2022

    Schlaues Wasser Darmstadt

    Heimstadt-Pilot – kontinuierliches Monitoring im urbanen Gewässersystem als Blaupause für Kommunen.

  5. 2021

    Galileo Masters Global und Hessensieger

    Globaler Gesamtsieger und Hessen-Sieger der Galileo Masters Awards.

  6. 2019

    Internationaler Markteinstieg

    MYRAY-Auslieferungen nach Uganda, Welt-Wassertag-Initiativen, Politik-Besuche in Darmstadt.

  7. 2018

    ESA Prime Contractor

    Auftrag für den Klimadienst „Rain-Belt-River-Nexus“ – die erste kommerzielle Brücke zwischen Satelliten und Flüssen.

  8. 2017

    EMOR – Pivot zu Wasser

    Im Projekt „Energie und Management von Flüssen“ entsteht das Konzept einer schwimmenden Messplattform.

  9. 2016

    Microgrids & MYRAY

    Erste mobile Solar-Systeme im Einsatz – die Hardware-DNA, die später in WAMO einfließt.

  10. 2015

    Climate-KIC & ESA BIC

    Aufnahme ins europäische Klima-Innovations-Netzwerk und in den ESA Business Incubator Darmstadt.

Vom Mikrogrid-Startup zur Wasser-Intelligenz.

e.Ray entstand 2015 in Darmstadt mit einer einfachen Frage: Wie lassen sich nachhaltige Energiesysteme dort betreiben, wo das Stromnetz dünn ist? Der erste Förderschritt kam vom Climate-KIC; kurz darauf wurden wir in den ESA Business Incubator Darmstadt aufgenommen. In diesen Jahren bauten wir Solar-Microgrids, Mobile-Kraftwerke und das tragbare MYRAY-System.

2017 kam die entscheidende Wendung: Im Forschungsprojekt EMOR – Energie und Management von Flüssen erkannten wir, dass das größere Problem nicht die Energie war, sondern die Datenlücke über den Zustand unserer Gewässer. Aus dem Energie-Startup wurde ein Wassermonitoring-Unternehmen. 2018 wurden wir ESA Prime Contractor für den Klimadienst Rain-Belt-River-Nexus – die erste kommerzielle Brücke zwischen Satelliten und Flüssen.

2021 holten wir den Hessen-Sieg und den globalen Gesamtpreis bei den Galileo Masters Awards. Es folgten der lokale Pilot „Schlaues Wasser Darmstadt“, die Industrie-Partnerschaft mit s::can / Badger Meter und der Launch unserer satellitenbasierten Plattform SWIM.

Heute laufen WAMO-Stationen in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Smart-City-Modellprojekt „meer.zukunft.seen“ gingen 21 weitere Stationen in Betrieb. Die Idee von 2015 ist geblieben – die Technologie und die Antwort haben sich weiterentwickelt: Wasser ist die Aufgabe, Daten sind die Methode, Kontinuität der Hebel. Und aus der Monitoring-Erfahrung wächst der nächste Schritt: Gewässer nicht nur verstehen, sondern bei Bedarf aktiv unterstützen.

Gesichter

Die Köpfe hinter
WAMO & SWIM.

Das e.Ray-Team in der Werkstatt, Gruppenfoto zwischen WAMO-Stationen im Bau
C-Level
Sebastian Lemke
Sebastian LemkeCEO
Fabian Suárez
Fabian SuárezCOO
Team
Ashutosh Bhalerao
Ashutosh BhaleraoProject Manager
Mirac Memisoglu
Mirac MemisogluFull-Stack
Molka Ben Salem
Molka Ben SalemProject Engineer
Iris Garbers
Iris GarbersSales & PM
Ruchi Manjalkar
Ruchi ManjalkarData Science
Daniela Romero
Daniela RomeroLatin America
Freelancer & Werkstudent:innen
Simon Schubert
Simon SchubertIndustrial Design · Freelance
Sven Wielandt
Sven WielandtCommunication · Freelance
Annika Maul
Annika MaulGNSS · Werkstudentin
Solomon Titze
Solomon TitzeEnvironment · Werkstudent
Das ist unser Antrieb.

Gewässer besser verstehen.
Gewässer in Balance.

Für die Menschen, die heute von ihnen leben. Und für alle, die nach uns kommen.